Hilfe gegen Sodbrennen, Frau mit Sodbrennen

Aktiv gegen Sodbrennen: Dein 24-Stunden-Plan

Ständiges Sodbrennen hindert dich daran, deinen Tag zu genießen? Diese Verhaltens- und Ernährungstipps helfen dir aktiv gegen deine Beschwerden vorzugehen. Sag Sodbrennen mit unserem 24-Stunden-Plan den Kampf an!

In diesem Artikel erfährst du:

  • Wie du deinen Tag optimal gestalten kannst, um Sodbrennen zu verhindern.
  • Welche Lebensmittel und Verhaltensweisen du vermeiden solltest.
  • Was du selbst aktiv gegen Sodbrennen tun kannst.

Ob direkt nach dem Aufstehen, einem leckeren Mittagessen oder einem Glas Wein am Abend – wer hin und wieder von Sodbrennen betroffen ist, weiß: Das kann den Alltag ganz schön belasten und die Lebensqualität einschränken. Und das ist alles andere als selten:

Etwa jeder Dritte leidet im Laufe eines Jahres darunter. Doch für ein aktives, selbstbestimmtes Leben, das ohne Sodbrennen verläuft, kann man selbst etwas tun. Probier es einfach aus – mit dem 24-Stunden-Aktiv-Plan gegen Sodbrennen.

Dein 24-Stunden-Plan gegen Sodbrennen

6–8 Uhr

Für einen guten Start in den Tag: Nimm dir Zeit fürs Frühstück! Ein gesundes Müsli ist die ideale Grundlage für einen unbeschwerten Tag. Wer Koffein zum Wachwerden braucht: Lieber zum grünen Tee greifen – dieser ist bekömmlicher als Kaffee.

Weil auch Stress auf den Magen schlagen kann, greif nicht schon beim Frühstück zum Smartphone oder der Zeitung, sondern nimm dir bewusst eine morgendliche Auszeit vom Alltag.

9 Uhr 

Schon gewusst? Enge Kleidung, z. B. ein eng sitzender Gürtel, kann den Druck auf den Bauchraum und damit die Beschwerden verschlimmern. Wähle deshalb möglichst bequeme Kleidung aus. Auch fürs Büro ist das möglich, indem du zu Kleidung greifst, die etwas lockerer sitzt.

10–12 Uhr

Termine, Termine, Termine – wer kennt das nicht? Besonders Betroffene von Sodbrennen sollten sich aber nicht stressen lassen. Denn das kann auf den Magen schlagen. Egal, ob im Büro, beim Wocheneinkauf oder auf dem Weg die Kinder abzuholen – atme fünfmal tief durch. Das signalisiert dem Körper Entspannung und der Stresspegel sinkt.

12–14 Uhr

Guten Appetit! Jetzt ist es Zeit, mit einem gesunden Mittagessen Energie zu tanken. Halte dich an leichte Speisen wie Fisch mit Gemüse oder Kartoffeln. Auch ein Salat mit Putenstreifen ist eine gute Wahl.

Beachte aber in jedem Fall: Nicht zu stark gewürzt, scharf oder fettig sollte es sein. Denn: Lebensmittel dieser Art kurbeln die Bildung von Magensäure an – und genau das willst du ja vermeiden!

Während des Essens bitte nicht gleichzeitig arbeiten, das würde den Stresspegel steigern.

16 Uhr

Wenn möglich, leg eine kleine Pause ein und mach – selbst wenn es nur kurz ist – einen Spaziergang an der frischen Luft. Das tut Körper und Seele gut! Und danach? Snacktime! Knabber zum Nachtisch oder zwischendurch ein paar Mandeln. Sie können unterstützend helfen, die Magensäure zu binden.

17 Uhr

Zeit für ein großes Glas Wasser oder eine wohltuende Tasse Tee – das verdünnt die Magensäure und kann dazu beitragen, Sodbrennen-Symptome zu mildern oder zu verhindern. 

18 Uhr

Feierabend? Dann starte doch in einen aktiven Abend – am besten mit Bewegung. Dabei ist nicht entscheidend, welche Sportart du wählst. Eine Ausdauer-Sporteinheit kann genauso Stress abbauen wie eine halbe Stunde Yoga auf der heimischen Matte.

Mach das, worauf du Lust hast! Was zählt, ist, dass du dich bewegst – das gilt vor allem für diejenigen, die den Tag zumeist sitzend im Büro verbringen. Bewegung an der frischen Luft ist dann besonders gut.

19 Uhr

Tanke nach der körperlichen Bewegung erst einmal deinen Wasserhaushalt auf. Am besten geht das mit stillem Wasser, denn Kohlensäure kann sich mit lästigem Aufstoßen bemerkbar machen. Fürs Abendessen eignet sich sehr gut eine wohltuende Gemüsesuppe. Wie wäre es zum Beispiel mit Kürbis?

Gut zu wissen: Etwa zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen solltest du nichts mehr essen – das reduziert das Risiko für nächtliches Sodbrennen deutlich.

Nachts

Sodbrennen ist häufig ein unliebsamer nächtlicher Gast. Das liegt daran, dass die Magensäure im Liegen leichter in die Speiseröhre zurückfließen kann – und sich die Beschwerden dadurch bemerkbar machen.

Wer damit zu kämpfen hat, kann sich mit einem Kissen behelfen und den Oberkörper etwas hochlagern. Für eine angenehme Nachtruhe!

SOS-Tipp: Aktiver Magenschutz für einen aktiven Tag

Wenn es trotz allem doch mal brennt, können auch Medikamente helfen. Diese können den brennenden Schmerz akut lindern, sich wie ein Schutzfilm auf die empfindliche Schleimhaut legen und zusätzlich die Selbstheilung unterstützen.

Quellen:

  • Kulig M et al. Quality of life in relation to symptoms in patients with gastro-oesophageal reflux disease – an analysis based on the ProGERD initiative. Aliment Pharmacol Ther 2003; 18: 767–776
  • Pehl C, Schepp W. Wie entsteht Sodbrennen? Pathomechanismen und Einflussfaktoren. Dtsch Arztebl 2002; 44: 2941–2949

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