6 neue Frühstücksideen: Pimp your Breakfast

Jeden Tag isst man das Gleiche zum Frühstück. Meistens zumindest. Dabei ist es gar nicht schwer, mit kleinen Variationen den kulinarischen Start in den Tag zu pimpen. Mehraufwand: Null. Hier sind meine sechs Frühstücksideen.

Frühstücksidee 1: Nüsse statt Müsli

Frühstücksidee: Nüsse mit geriebenem Apfel, Joghurt, einem Klecks Aprikosenmarmelade und Amaranth.

Nüsse mit geriebenem Apfel, Joghurt, einem Klecks Aprikosenmarmelade und Amaranth.
© Silke Stadler

Joghurt (l,8 % Fett) mit 1 geriebenem Apfel, Nüssen (Cashew- und Kürbiskerne), Amaranth und einem Klecks Marmelade (Aprikose).

Schmeckt leicht, frisch und eignet sich super, um es schon am Vorabend für den nächsten Tag vorzubereiten.

Frühstücksidee 2: Nussmischung mit Soja-Joghurt

Frühstücksidee: Nüsse mit Banane und Sojajoghurt

Nüsse mit Banane und Sojajoghurt
© Silke Stadler

Verschiedene Sorten Nüsse und Samen mit Banane und Soja-Joghurt mischen. (Hier findet ihr meine Liste mit den besten Obstsorten fürs Müsli.)

Frühstücksidee 3: Porridge mit süßen Schattenmorellen

Frühstücksidee: Porridge mit Schattenmorellen und Trauben.

Porridge mit Schattenmorellen und Trauben.
© Silke Stadler

Porridge (also Haferschleim) mit frischen Trauben und Schattenmorellen:

Zarte Haferflocken ein paar Minuten in heißem Wasser einweichen lassen (wer Milch zu Hause hat, nimmt diese für einen intensiveren Geschmack). Verhältnis Wasser zu Haferflocken nach Belieben wählen – je nachdem welche Konsistenz man mag.

Weintrauben halbieren. Schattenmorellen aus dem Glas und ein bisschen von deren Saft dazu. Weil die Schattenmorellen gezuckert sind und auch Weintrauben recht süß, sollte man auf zusätzlichen Zucker oder Honig verzichten.

Frühstücksidee 4: Reiswaffeln mit Nutella

Frühstücksidee: Reiswaffeln (mit Mais und Hirse) dünn bestrichen mit Nutella.

Reiswaffeln (mit Mais und Hirse) dünn bestrichen mit Nutella.
© Silke Stadler

Gewünschte Anzahl Reiswaffeln (z.B. die mit Mais und Hirse zusätzlich) dünn mit Nutella beschmieren – fertig.

Ein Unding für Gesundheitsfanatiker – aber das ist nicht unser Anspruch. Eignet sich übrigens auch hervorragend als Schokoriegel-Alternative bei Heißhunger, weil man da doch noch einiges an Fett und Zucker spart, aber trotzdem nicht auf den süßen Schokogeschmack verzichten muss.

Frühstücksidee 5: Vollkorntoast mit Cashewmus und Marmelade, mit Sesam bestreut

Frühstücksidee: Vollkorntoast mit Cashewmus statt Butter, Marmelade und Sesam.

Vollkorntoast mit Cashewmus statt Butter, Marmelade und Sesam.
© Silke Stadler

Cashewmus hat (wie alle Nussmuse) weniger Kalorien als Butter und enthält alle guten Inhaltsstoffe der Nüsse wie Proteine, pflanzliches Fett, Vitamine und Mineralstoffe.

Nussmuse eignen sich auch super, um sie ins Müsli oder in den Joghurt zu mischen. Der Geschmack wird insgesamt vollmundiger und nussiger (logisch). Gerade kombiniert mit einer süßen Komponente (Marmelade) ideal!

Frühstücksidee 6: Brot mit Nüssen/Samen pimpen

Frühstücksidee: Marmeladenbrot mit Kürbiskernen und Sesam.

Marmeladenbrot mit Kürbiskernen und Sesam.
© Silke Stadler

Brot Butter und Marmelade, garniert mit Kürbiskernen und Sesam:

Vollkornbrot enthält mehr wertvolle Inhaltsstoffe als Brot aus Auszugsmehl (Weißmehl). Manchmal greife ich aber bewusst zu „normalem“ Brot, auch gerne mal abgepackt, weil es mir einfach gut schmeckt.

Um das schlechte Gewissen (falls man denn eines hat) dann zu befriedigen oder auch einfach, weil es lecker ist, kann man sein stinknormales Brot pimpen – mit Nüssen aller Art.

Die sind komprimierte Gesundheitspakete: Sie haben die höchste Nährwertdichte, also zwar einiges an Kalorien, die dafür aber rundum über gesunde Inhaltsstoffe.

Ich hoffe, ich konnte euch auf neue Ideen bringen. Wie immer gilt: Probiert Neues aus und schaut, was euch schmeckt. Und dann esst einfach das, worauf ihr so richtig Lust habt.

Einen guten Start in den Tag wünsche ich euch. Viel Spaß beim Essen!

Das beste Obst fürs Müsli

Müsli mit leckerem Obst ist für mich das ideale Frühstück: Ich mische meist ein Basismüsli, das sehr wenig Zucker enthält, mit einer anderen Sorte, die etwas süßer sein darf. Neben fettarmer Milch oder Sojamilch darf natürlich auch Obst nicht fehlen. Aber nicht alle Früchte sind dafür geeignet. Meine Top 7 Obstsorten fürs Müsli.

Als Gesundheitsredakteurin für WEB.DE und GMX habe ich vor einigen Wochen mit zwei Kolleginnen ein Video gedreht: So mischt man das perfekte Müsli.

Obst

Nicht jedes Obst eignet sich fürs Müsli. © Silke Stadler

Darin wurde in einer Kameraeinstellung verschiedenes Obst gezeigt, darunter auch eine Kiwi. Ein Nutzer warnte daraufhin in den Kommentaren davor, Kiwis ins Müsli zu mischen. Wenn Milch dazu komme, schmecke sie bitter. Und wisst ihr was? Er hat völlig recht. Auch wir haben die Kiwi für unser Müsli im Video nicht verwendet, sie war eher Deko.

Nicht jedes Obst eignet sich fürs Müsli

Ob bitter oder nicht: So richtig habe ich nie darüber nachgedacht, welches Obst ich morgens in mein Müsli schnipple. Da war durchaus mal eine Kiwi dabei oder auch eine Nektarine. Auch letztere schmeckt mit Milch nicht unbedingt lecker.

Es sind die säurehaltigeren Obstsorten, die nicht ideal mit Milch harmonieren. Daher kann ich Zitrusfrüchte wie Orange, Grapefruit oder Kiwi grundsätzlich nicht im Müsli empfehlen. Geschmäcker sind natürlich verschieden. Aber das hier sind auf jeden Fall meine liebsten Früchte fürs Müsli:

Bananen:

Meine liebsten Früchte fürs Müsli sind Bananen. Wenn ich Bananen pur esse, mag ich sie nicht zu reif, sondern gerade übers grüne Stadium hinaus. Im Müsli ist das ganz anders: Da dürfen sie so richtig schön reif und damit süß sein. Bananen (und übrigens auch Schokolade) enthalten L-Tryptophan, eine Aminosäure, die für die Herstellung des Glückshormons Serotonin notwendig ist.

Daher wird der gelben Frucht auch oft die Eigenschaft, glücklich zu machen, zugeschrieben. Was mich morgens auf jeden Fall glücklich macht: Keine Frucht ist schneller ins Müsli geschnippelt als die Banane.

Erdbeeren:

Erdbeeren gibt es nicht das ganze Jahr über und deshalb schlagen wir bei uns zu Hause im Sommer richtig zu: Dann gibt es jeden Tag Erdbeeren in unterschiedlichsten Aufmachungen, und natürlich auch im Müsli. Je süßer die Beeren sind, desto leckerer! Für mich fühlt sich das jedes Mal nach Luxus an, Erdbeeren sind schließlich nicht die günstigsten Früchte. Aber in Form von gesunden Lebensmitteln darf man sich diesen Luxus ohne schlechtes Gewissen gönnen.

Blaubeeren:

Blaubeeren kommen bei uns ebenfalls oft ins Müsli, weil sie einfach super zu Milch oder Joghurt passen. Genau wie …

Brombeeren:

Wenn sie schön reif sind, sind Brombeeren ideal fürs Müsli. Anderenfalls sind sie noch zu sauer und harmonieren daher leider nicht so gut mit Milch.

Himbeeren:

Ja, auch Himbeeren schmecken prima im Müsli. Weil sie meine absoluten Lieblingsfrüchte sind, nasche ich persönlich sie allerdings lieber pur. Wer jetzt denkt, dass sämtliche Beeren die ideale Zutat sind, irrt: Johannisbeeren und andere saure Beeren schmecken aus genannten Gründen nicht so gut mit Cerealien in Milch.

Äpfel:

Äpfel gehen im Müsli geschmacklich fast ein bisschen unter. Trotzdem sind sie nach Bananen und Beeren meine liebste Obstsorte fürs Müsli, weil sie durch ihre gute Lagerfähigkeit fast immer verfügbar und leicht zu verarbeiten sind.

Trockenobst wie Aprikosen, Pflaumen, Rosinen:

Trockenfrüchte sind generell viel süßer als ihre frischen Äquivalente, weil ihnen das Wasser entzogen wurde und ihre weiteren Inhaltsstoffe daher sehr viel stärker zu Geltung kommen. Durch die Süße harmonieren sie perfekt mit Milch und Joghurt. Rosinen sind in vielen Fertig-Mischungen ja ohnehin Standard. Ich persönlich kann auch klein gehackte Aprikosen sehr empfehlen.

Also: Guten Appetit beim nächsten Frühstück.