Das beste Obst fürs Müsli

Müsli mit leckerem Obst ist für mich das ideale Frühstück: Ich mische meist ein Basismüsli, das sehr wenig Zucker enthält, mit einer anderen Sorte, die etwas süßer sein darf. Neben fettarmer Milch oder Sojamilch darf natürlich auch Obst nicht fehlen. Aber nicht alle Früchte sind dafür geeignet. Meine Top 7 Obstsorten fürs Müsli.

Als Gesundheitsredakteurin für WEB.DE und GMX habe ich vor einigen Wochen mit zwei Kolleginnen ein Video gedreht: So mischt man das perfekte Müsli.

Obst

Nicht jedes Obst eignet sich fürs Müsli. © Silke Stadler

Darin wurde in einer Kameraeinstellung verschiedenes Obst gezeigt, darunter auch eine Kiwi. Ein Nutzer warnte daraufhin in den Kommentaren davor, Kiwis ins Müsli zu mischen. Wenn Milch dazu komme, schmecke sie bitter. Und wisst ihr was? Er hat völlig recht. Auch wir haben die Kiwi für unser Müsli im Video nicht verwendet, sie war eher Deko.

Nicht jedes Obst eignet sich fürs Müsli

Ob bitter oder nicht: So richtig habe ich nie darüber nachgedacht, welches Obst ich morgens in mein Müsli schnipple. Da war durchaus mal eine Kiwi dabei oder auch eine Nektarine. Auch letztere schmeckt mit Milch nicht unbedingt lecker.

Es sind die säurehaltigeren Obstsorten, die nicht ideal mit Milch harmonieren. Daher kann ich Zitrusfrüchte wie Orange, Grapefruit oder Kiwi grundsätzlich nicht im Müsli empfehlen. Geschmäcker sind natürlich verschieden. Aber das hier sind auf jeden Fall meine liebsten Früchte fürs Müsli:

Bananen:

Meine liebsten Früchte fürs Müsli sind Bananen. Wenn ich Bananen pur esse, mag ich sie nicht zu reif, sondern gerade übers grüne Stadium hinaus. Im Müsli ist das ganz anders: Da dürfen sie so richtig schön reif und damit süß sein. Bananen (und übrigens auch Schokolade) enthalten L-Tryptophan, eine Aminosäure, die für die Herstellung des Glückshormons Serotonin notwendig ist.

Daher wird der gelben Frucht auch oft die Eigenschaft, glücklich zu machen, zugeschrieben. Was mich morgens auf jeden Fall glücklich macht: Keine Frucht ist schneller ins Müsli geschnippelt als die Banane.

Erdbeeren:

Erdbeeren gibt es nicht das ganze Jahr über und deshalb schlagen wir bei uns zu Hause im Sommer richtig zu: Dann gibt es jeden Tag Erdbeeren in unterschiedlichsten Aufmachungen, und natürlich auch im Müsli. Je süßer die Beeren sind, desto leckerer! Für mich fühlt sich das jedes Mal nach Luxus an, Erdbeeren sind schließlich nicht die günstigsten Früchte. Aber in Form von gesunden Lebensmitteln darf man sich diesen Luxus ohne schlechtes Gewissen gönnen.

Blaubeeren:

Blaubeeren kommen bei uns ebenfalls oft ins Müsli, weil sie einfach super zu Milch oder Joghurt passen. Genau wie …

Brombeeren:

Wenn sie schön reif sind, sind Brombeeren ideal fürs Müsli. Anderenfalls sind sie noch zu sauer und harmonieren daher leider nicht so gut mit Milch.

Himbeeren:

Ja, auch Himbeeren schmecken prima im Müsli. Weil sie meine absoluten Lieblingsfrüchte sind, nasche ich persönlich sie allerdings lieber pur. Wer jetzt denkt, dass sämtliche Beeren die ideale Zutat sind, irrt: Johannisbeeren und andere saure Beeren schmecken aus genannten Gründen nicht so gut mit Cerealien in Milch.

Äpfel:

Äpfel gehen im Müsli geschmacklich fast ein bisschen unter. Trotzdem sind sie nach Bananen und Beeren meine liebste Obstsorte fürs Müsli, weil sie durch ihre gute Lagerfähigkeit fast immer verfügbar und leicht zu verarbeiten sind.

Trockenobst wie Aprikosen, Pflaumen, Rosinen:

Trockenfrüchte sind generell viel süßer als ihre frischen Äquivalente, weil ihnen das Wasser entzogen wurde und ihre weiteren Inhaltsstoffe daher sehr viel stärker zu Geltung kommen. Durch die Süße harmonieren sie perfekt mit Milch und Joghurt. Rosinen sind in vielen Fertig-Mischungen ja ohnehin Standard. Ich persönlich kann auch klein gehackte Aprikosen sehr empfehlen.

Also: Guten Appetit beim nächsten Frühstück.