Meditation für die Verdauung, Frau entspannt durch Meditieren

Sanfte Meditation für deine Verdauung

Hektik und Stress wirken sich schnell mal auf unseren Magen-Darm-Trakt aus. Dagegen hilft vor allem eins: Ruhe. Mit diesen Meditationsübungen sorgst du für ein entspanntes Bauchgefühl. 

Dieser Artikel zeigt dir:

  • Meditative Übungen für ein gesundes Bauchgefühl
  • Entspannende Massagetechniken für deinen Bauch
  • Sanfte Methoden zur Anregung des Darms

Selbst wenn du äußerlich noch die Ruhe selbst bist: Dein Bauch reagiert hochsensibel und spürt die Hektik des Alltags. Gerät er schließlich aus der Balance, kann das ganz schön unangenehm werden. Sorge für Ausgleich, indem du ihm täglich ein paar meditative Momente gönnst.

Unsere sanften Übungen massieren und entspannen deine Mitte, sorgen für ein besseres Bauchgefühl und bringen auch den trägen Darm in Schwung.

1. Behutsames Halten

Leg dich auf den Rücken, atme eine Minute lang tief und gleichmäßig ein und aus. Achte dabei auf deinen Körper und spüre, wie er sich an den Stellen anfühlt, die den Boden berühren. Nun das rechte Knie langsam in Richtung Bauch bewegen. 30 Sekunden halten, dabei stets ans entspannte Weiteratmen denken. Wie fühlt sich der Bodenkontakt jetzt für dich an?

Das Bein anschließend langsam zurückbewegen, zehn Sekunden relaxen und die Übung mit dem linken Knie wiederholen. 

2. Achtsames Halten

Verweile in Rückenlage und stellen deine Beine leicht angewinkelt auf. Ziehe nun deinen unteren Bauch so weit es geht ein. Atme gleichzeitig deutlich hörbar und kraftvoll durch die Nase aus. Achtung, das braucht etwas Übung!

Danach lass den Bauch mit einem kleinen Ruck in seine Ausgangsposition zurückschnellen (5-mal, anschließend eine Minute entspannen und einmal wiederholen).

3. Befreiendes Radeln

Hebe im Liegen beide Beine leicht angewinkelt an und mach in der Luft langsame, gleichförmige Radfahrbewegungen. Zunächst geht’s entspannt geradeaus, dann darfst du ruhig auch mal eine Kurve nehmen. Dafür die Beine zu einer der beiden Seiten hin ganz leicht absenken.

Nach der Übung ausgiebig räkeln und strecken.

4. Mitfühlendes Drücken

Setz dich im Schneidersitz aufrecht hin und winkel die Unterarme an. Nun beide Hände zu Fäusten ballen, denen der jeweilige Daumen oben leicht drückend aufliegt. Achte dabei auf deine Schultern, die leicht nach unten gedrückt sein sollten. Etwa eine Minute halten, dabei gleichmäßig atmend in den Bauch hineinfühlen. Anschließend die Arme ausschütteln.

5. Weites Öffnen

Stell dich nun aufrecht hin, die Füße bei leicht gebeugten Knien schulterbreit auseinander. Streck deine Arme nach vorne aus und winkel diese in den Ellenbogen leicht an, bis die Hände sich fast berühren. Nun tief einatmen und die Arme währenddessen weit öffnen, so als würdest du mit ihnen einen riesigen Ballon umarmen.

Beim Ausatmen langsam die Arme senken, die Schultern entspannen. Das Ganze 5-mal wiederholen.

6. Fließendes Schritthalten

Auch diese Übung erfolgt aus dem Stand, allerdings bei gestreckten Beinen. Die Arme hängen locker neben dem Körper: Drehe tief einatmend langsam den rechten Fuß um etwa 90 Grad nach außen. Währenddessen hebe seitlich fließend beide Arme an, bis diese auf Schulterhöhe gestreckt sind. Achte darauf, dass du deine Schultern nicht mit hochziehst. 

Anschließend ausatmen, dabei einen großen Schritt nach vorn machen, sodass das rechte Knie gebeugt wird und der Oberschenkel fast parallel zum Boden verläuft. Kurz halten, dann lockern und die Seite wechseln. Die Übung 5-mal wiederholen.

 
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